| Glossar
Auf dieser Seite habe ich
die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit dem Internet zusammengestellt
und erläutert. Ich werde versuchen, das Glossar immer aktuell zu halten
und zu erweitern.
Auch im Internet gibt es
ein Lexikon der Web-Begriffe.
A
B C D E
F G H I
J K L M
N O P Q
R S T U
V W X Y
Z
A
Adresse:Eine
Adresse im Internet
kann eine E-Mail-Adresse,
eine URL
oder eine IP-Adresse
sein. Du kannst sie jeweils an ihrer typischen Zusammensetzung erkennen.
Ansi-Code: Eine
vom American National Standard-Institute festgelegte Zeichenkette aus 256
Zeichen, ähnlich dem ASCII-Code.
Applet: Ein
Applet ist ein in eine HTML-Seite
eingefügtes Javaprogramm, das beim Lesen der Seite vom Browser ausgeführt
wird.
Arpanet: Das
Arpanet ist ein Netz der Advanced Research Projects Agency (ARPA),
daß 1969 vom US-Verteidigungsministerium in Auftrag gegeben wurde.
Ziel der Entwicklung war ein Computernetz,
das auch dann noch uneingeschränkt funktionierte, wenn es teilweise
zerstört war.
ASCII: (American
Standard code for Information Interchange) Code zur Zeichendarstellung
als Binärcode. Jedes Zeichen des ASCII-Codes kann eingegeben werden,
indem die ALT-Taste gedrückt und auf dem Nummernblock die entsprechende
Ziffer eingegeben wird. So erzeugt die Kombination ALT + 123 die öffnende
geschweifte Klammer "{". Den Code mit den dazugehörenden Tastaturkürzleln
findet man in fast jedem Druckerhandbuch.
B
Browser:Ein
Browser ist ein Programm, das in der Lage ist, HTML-Dateien
zu lesen und darzustellen. Die bekanntesten Browser sind Netscape, MS Internet-Explorer
und Mosaic. Du benötigst einen Browser, um im WWW
zu surfen.
C
Compuserve: Compuserve
ist ein Onlinedienst, der nicht nur den Zugang zum Internet ermöglicht,
sondern auch eigene Angebote unterhält.
Computernetz:
Zusammenschluß
von mehreren Rechners zum Verbund, bei dem alle Rechner auf gemeinsame
Ressourcen zugreifen können.
Cookies:
Cookies sind kleine Textdateien und enthalten Informationen über die
Zeit und Datum an der Du eine Seite vom Server
geladen hast oder Eingaben, die Du in Formulare gemacht hast. Sie werden
auf Anweisung eines WWW-Servers von Deinem Browser
auf die Festplatte Deines Rechners geschrieben. Meist findest Du sie im
Verzeichnis "Cookies" im Programmverzeichnis Deines Browsers.
D
DFÜ: Abkürzung
für Datenfernübertragung.
DFÜ-Verbindung:
DFÜ steht für Datenfernübertragung. Die DFÜ-Verbindung
ermöglicht unter Win95 und Win98 eine Verbindung zu einem anderen
über Modem verbundenen Rechner herzustellen. Sie leitet selbständig
die Anmeldeprozedur ein und übergibt das voreingestellte Paßwort.
Domain: Einzelteile
einer Internet-Adresse. Dazu gehört z.B. der Klammeraffe (@) in einer E-Mail-Adresse
oder das "de" am Ende einer URL.
Dos: Betriebssystem,
das früher auf allen PC's vorhanden war. Heute ist es fast nur noch
Grundlage für Windows 95. (Siehe auch meine Kurzeinführung
in DOS)
Download:
Download bezeichnet das Herunterladen von Dateien aus dem Internet auf
Deinen lokalen Rechner. Dies erfolgt mittels FTP.
Der Browserverwendet
automatische FTP, wenn man eine Datei herunterladen will.
DNS: DNS
ist die Abkürzung für Domain Name System. Dabei wird dem
Host neben der durch Zahlen ausgedrückten IP-Adresse
noch ein hierarchisch gegliederter Name zugewiesen.
E
E-Mail: E-Mail,
die elektronische Post, ist einer der wichtigsten Dienste des Internets.
Es erlaubt die Versendung von Textnachrichten und Dateien an jeden, der
eine E-Mail-Adresse
besitzt. Dabei fallen für die Versendung nur die Kosten für das
Telefongespräch zum Provider an. Da man damit Mails in die gesamte
Welt verschicken kann, ist die Geschwindigkeit unschlagbar. Eine Mail in
die USA, die auf dem Luftpostweg noch 6 Tage benötigen würde,
kommt per E-Mail innerhalb von wenigen Minuten an.
E-Mail-Adresse:
Eine
E-Mail-Adresse ist eine Adresse, die den Inhaber einer E-Mail
identifiziert. Sie ist damit vergleichbar mit der normalen Postanschrift.
Sie setzt sich aus dem individuellen Namen des Inhabers, dem Zeichen "at"
(@) und dem Server, auf dem sich die Mailbox befindet. Meine Adresse lautet
z.B.: d.spona@online.de.
F
Frame:
Ein Frame stellt einen Rahmen in einer Internet-Seite dar, der vom Browser
erzeugt wird. Diese ermöglichen, gleichzeitig mehrere HTML-Seiten
in festgelegten Bereichen des Bildschirms anzuzeigen.
Freeware: Programme,
die frei kopiert und benutzt werden können. Freeware entspricht in
etwa den Public Domain Programmen.
G
Gateway: Der
Gateway (engl. Brückenschlag) ist die Verbindung zwischen zwei Rechnern
oder zwei Rechnernetzen im Internet, wobei die Daten in das jeweils benötigte
Format übersetzt werden.
H
I
Internet:
Gesamtheit der verbundenen öffentlichen Rechnernetzen.
Internet-Provider:
Internet-Provider
sind Anbieter von Internetzugängen. Sie stellen in der Regel kostenpflichtig
einen in das Internet eingebundenen Rechner zur Verfügung, in den
sich
die Nutzer über Modem
oder ISDN-Karte
einwählen können. Siehe auch Provider.
IP-Adresse: Die
IP-Adresse ist der 32 Zeichen lange Code, der es ermöglicht, jeden
Rechner im Internet zu identifizieren. Die 32 Stellen werden in 8-bit-Blöcke
aufgeteilt und in dezimaler Schreibweise, getrennt durch einen Punkt, wiedergegeben.
IRC: Internet
Relay Chat ist ein Datendienst des Internets mit mehr als 70 miteinander
verbundenen IRC-Servern, die eine weltweite Diskussion aller Teilnehmer
ermöglichen.
ISDN: ISDN
ist eine besonders schnelle Möglichkeit, Daten digital über die
Telefonleitungen zu versenden. Um dies zu nutzen, muß man einen ISDN-Anschluß
bei der Telekom beantragen und eine ISDN-Karte oder ein ISDN-Modem besitzen.
Bei der Nutzung von ISDN entfällt die sonst übliche Umwandlung
von digitalen in analoge Signale, was sonst von Deinem Modem
vorgenommen wird. Dadurch und durch die Benutzung beider Telefonleitungen
zur Datenübertragung wird die Versendung über ISDN noch schneller.
J
Java: Java
ist eine neue, objektorientierte und plattformunabhängige Programmiersprache,
die von Sun entwickelt wurde. Java erlaubt kleine Programme, sogenannte Applets,
in Internet-Seiten zu integrieren. Dazu ist aber ein Browser
erforderlich, der Java interpretieren kann. Dies kann Netscape ab Version
2 und MS Internet-Explorer ab Version 3.
K
Klammeraffe:
Andere
Bezeichnung für das in E-Mail-Adressen
enthaltene Zeichen "@".
L
LAN: Local
Area Network, Computernetz
innerhalb eines eng umgrenzten Raumes, z.B. einer Firma. Bei Universitäten
hat man es in der Regel schon mit mehreren LAN's zu tun.
M
Mailbox: Das
Wort "Mailbox" wird unterschiedlich verwendet. Es meint zum einen der Ort
auf einem Server, auf dem die E-Mails
der einzelnen Nutzer in getrennten Verzeichnissen (Mailboxen) gesammelt
und aufbewahrt wird. Zum anderen werdenals Mailboxen auch bestimmte Rechner
im Internet bezeichnet, in die man sich mittels Telnet
und Modem
einwählen kann, um bestimmte Informationen abzufragen.
Modem: Modem
ist die Abkürzung für Modulator-Demodulator. Das Modem
bereitet die digitalen Daten des Rechners für das Verschicken im Analog-Modus
über die Telefonleitung auf. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung
hängt daher vom sendenden und empfangenden Modem ab.
MSIE: Abkürzung
für den Microsoft Internet-Explorer, siehe auch Browser.
N
Newsgroups: Newsgroups
sind die Diskussionsforen in einem Teilnetz des Internet, dem Usenet.
Darin haben sich Gruppen von Benutzern zusammengefunden, die über
bestimmte Themen diskutieren.
Novell-Netware:
Netzwerkbetriebssystem
der
Fa. Novell. Früher nur als Dos-Version verfügbar, heute wird
es vor allem auf Windows-PC in der Windowsversion eingesetzt.
O
Online-Dienst:
Ein Online-Dienst ist ein Dienstleistungsunternehmen, daß den Zugang
zum Internet oder anderen Netzen ermöglicht.
P
Paßwort:
Häufig
auch englisch: Password. Geheimcode, der zusammen mit der User-ID
der Identifikation des Benutzers dient.
PGP: Pretty
good Privacy (PGP) ist ein Verschlüsselungsverfahren, das vor allem
zur Verschlüsselung von E-Mails-verwendet wird. Es ist eine Weiterentwicklung
des RSA-Verfahrens. Bei diesem Verfahren wird zum Ver- und Entschlüsseln
ein öffentlicher und ein privater Schlüssel verwendet. Der öffentliche
Schlüssel wird weit verbreitet, in der Regel im Internet. Der geheime
Schlüssel verläßt dagegen den Besitzer nie. Mit dem öffentlichen
Schlüssel wird die Datei verschlüsselt und kann nur durch denjenigen
entschlüsselt werden, der den dazu passenden geheimen Schlüssel
besitzt.
Plugin:
Plugins sind kleine Zusatzprogramme für den Browser, die es erlauben,
z.B. Sound-Dateien oder Videoclips, die in HTML-Seiten integriert sind,
abzuspielen. Diese muß man in der Regel zusätzlich zum Browser
installieren. Die meisten werden im Internet kostenlos zur Verfügung
gestellt.
Proxy: Ein
Proxy-Server ist ein Rechner, der meist in größere Netze eingebunden
ist, und die Seiten, die von den netzangehörigen Rechnern aus dem
Internet geladen werden, zwischenspeichert. Wird die Seite dann noch einmal
aus dem Netz angefordert, so braucht die Seite nur noch vom Proxy-Server
geladen werden, so daß die Übertragung schneller erfolgt. Zudem
verhindert der Proxy-Server den direkten Zugriff auf das Netz, verbessert
damit also die Sicherheit.
Q
R
S
Server:
Rechner, der Dienstleistungen für andere angeschlossene Rechner erbringt.
Smilies: Ersatz
für Mimik und Tonfall in Gesprächen. Sie finden Verwendung im Usenet,
in E-Mails
und beim Chatten. Die häufigsten Smilies sind :-)
(Lächeln, Gute Laune) ;-) (ironisch,
nicht so ernst gemeint) :-( (traurig,
böse).
Shareware: Software,
die man kostenlos probieren, kopieren und weitergeben darf. Will man die
Software aber auf Dauer nutzen, muß man sich gegen eine relativ geringe
Gebühr registrieren lassen. Das Grafikprogramm "Paint-Shop-Pro" ist
durch dieses Verfahren zu einem der meistgenutzten Grafikprogramme geworden.
Surfen:
Als "Surfen" wird das Folgen von Links
auf Internetseiten bezeichnet.
Suchmaschine:Suchmaschinen
sind Programme, die das Internet durchsuchen und riesige Datenbanken aufbauen,
die man dann abfragen kann, wenn man bestimmte Informationen im Internet
sucht. Die Datenbasis der verschiedenen Suchmaschinen ist unterschiedlich,
so daß man verschiedene Suchmaschinen benutzen
kann.
T
TAG: TAG
ist die Bezeichnung für einen Teil eines HTML-Befehls.
Ein TAG wird immer mit einem "<" eingeleitet und hört mit einem
">" auf. Dazwischen wird der Befehl gesetzt. Ein Tag kann daher z.B. so
aussehen: <B>. Damit wird der Fettdruck eingeschaltet. Mit dem TAG </B>
wird der Fettdruck wieder ausgeschaltet.
TCP/IP: TCP/IP
ist die Abkürzung für Transmission Control Protokoll/Internet-Protocol.
Dabei handelt es sich um das Standard- Protokoll
für die Übertragung von Daten im Internet, das Systemunabhängig
arbeitet und Übertragungsfehler korrigiert.
Telnet:Telnet
ist ein Protokoll,
das den Zugriff auf einen entfernten Rechner ermöglicht. Dieses Protokoll
erweckt den Eindruck, als würde man direkt vor dem fremden Rechner
sitzen. Es wird ein Terminal emuliert, mit dem man den fremden Rechner
steuern kann.
Terminal-Programm:
Programm,
mit dem man eine Telnet-Verbindung aufbauen kann. Dies ist z.B. das Windows95-Zubehör
"Hyperterminal".
U
Übertragungsprotokoll:
Protokolle
sind Vereinbarung zur Übertragung von Daten. Bei allen Übertragungsprotokollen
werden Daten in Blöcke bestimmter Größe aufgeteilt, die
nacheinander verschickt werden. Jedes Datenpaket kann auf Vollständigkeit
und Fehlerlosigkeit überprüft und gegebenenfalls erneut angefordert
werden.
UNIX:Mehrplatzfähiges
Betriebssystem. Es findet vorwiegend als Netzwerkbetriebssystem in großen
Netzen, z.B. dem Universitätsnetz der Uni
Bielefeld Verwendung. Für den Einzel-PC ist UNIX als Freeware-Programm
unter der Bezeichnung LINUX
erhältlich.
(Siehe auch meine Kurzeinführung in UNIX)
URL: URL
ist die Abkürzung für Uniform Ressource Locator. Dies
ist eine Schreibweise, in der Adressen
für
den Zugriff auf WWW-Dokumente angegeben werden.
Usenet:Das
Usenet ist ein Teil des Internets, das Diskussionsforen, sogenannte Newsgroups
enthält. Hier kannst man über bestimmte Themen diskutieren. Die
meisten weisen einen Zusammenhang zu Computern auf.
User-ID: Siehe Login.
V
Viren: Viren
sind kleine Programme, die sich je nach Art mehr oder weniger langsam selbständig
vermehren. Dabei verstecken sie sich häufig, indem sie sich an andere
Programme anhängen und diese verändern. Diese werden infiziert
und führen bei ihrem Aufruf den Virencode aus. Dieser kann Befehle
enthalten, bestimmte Dateien zu löschen oder die Festplatte zu formatieren.
Seltene Viren können auch die Hardware beschädigen. Zum Schutz
vor Viren kann man sich sogenannter Virenscanner
bedienen.
Virenscanner:Virenscanner
sind Programme, die die Festplatte, Netzlaufwerke und Arbeitsspeicher nach
bekannten Viren durchsuchen und diese entfernen oder unschädlich machen.
Meist ist auch ein Tool enthalten, mit dem man die Schnittstellen des Rechners
überwachen kann, um das Einschleppen von Viren zu verhindern.
W
WWW:
WWW
ist die Abkürzung von World Wide Web. Dieser Teil des Internets
ermöglicht die Darstellung verschiedener Medien, wie Ton, Video, Bilder
und das Verfolgen von Links.
X
Y
Z
Zip-Datei: Eine
Zip-Datei ist eine Datei, die mit Hilfe eines Packprogramms wie WinZip
oder pkzip gepackt wurde. Sie wird dadurch komprimiert und verkleinert,
so daß sie schneller und billiger über das Internet verschickt
werden kann.
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